Wenn die Nacht zum Tag wird

Vor mehr als hundert Jahren sind in Europa die ersten elektrischen Außenbeleuchtungsanlagen in Betrieb gegangen. Inzwischen haben künstliche Lichtquellen, ausgehend von Städten, Ortschaften, Straßen, Gebäuden bis hin zu Bergbahnstationen die Nacht erobert.

 

Lichtglocke über Wien

 

Licht dient nicht mehr nur dem Bedürfnis des Menschen nach Sicherheit. Es wird selbstverständlich und uneingeschränkt eingesetzt, sei es für Werbezwecke, Effektbeleuchtung oder zur Beleuchtung von Freizeiteinrichtungen; nicht zuletzt aufgrund des Mangels an gesetzlichen Bestimmungen gegen den exzessiven Gebrauch von künstlichem Licht.

 

Seit es nachts auf der Erde hell ist, haben sich die Lebensbedingungen vieler Tiere und Pflanzen verändert. Auch der Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen ist aus dem Lot geraten, was zahlreiche Gesundheitsstörungen zur Folge hat. Energie wird ungenützt in die Atmosphäre geschickt und der Sternenhimmel ist nur noch in entlegenen Gebieten zu bewundern.

 

Lichtverschmutzung ist die "Überlagerung" des natürlichen Lichts von Mond und Sternen durch künstliches Licht von z.B. Straßenlampen und Leuchtreklame. Jenes Kunstlicht, welches negative Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt mit sich bringt, wird ebenfalls als Lichtverschmutzung bezeichnet.

 

 

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