Straße, Geh- und Radweg

Verantwortungsvoll beleuchten

Gewusst wo:

Straßen, Geh- und Radwege sind lineare Elemente, sie überprägen die Landschaft und zerschneiden Lebensräume – um so mehr, wenn sie nachts beleuchtet werden. Außerhalb der geschlossenen Ortschaft soll auf die Beleuchtung von Straßen, Geh- und Radwegen verzichtet werden.
 

Lichtplanung:

Die zielgerichtete Beleuchtung der Nutzfläche ist bedeutend.

Sobald Leuchten ausgedient haben, sind das Hinzuziehen eines Lichtplaners und meist eine gänzliche Erneuerung der Beleuchtungsanlage notwendig.

Österreichische Normen für die Beleuchtung von Straßen
ÖNORM O 1052
Leuchtentypen
Beleuchtungs-Check in Tiroler Gemeinden

© Christoph Malin
© Christoph Malin

Umrüstung eines Straßenzuges von Hochdruck-Natriumdampflampen zu LEDs in Innsbruck. Der voll abgeschirmte LED Leuchtentyp leuchtet v.a. auf die Nutzfläche.


Nachtabsenkung und intelligente Steuerungssysteme:

Norm- und bedarfsgerecht kann mit Hilfe der ÖNORM O 1055 beleuchtet werden, diese regelt den Absenkbetrieb während der verkehrsarmen Zeit.

Aber auch eine Beleuchtung mit intelligenten Steuerungssystemen ist möglich. Bei dieser sensorgesteuerten Beleuchtung wird ohne Verkehrsaufkommen die Lichtleistung reduziert. Sensoren erkennen Verkehrsteilnehmer und stellen bei Bedarf sofort auf volle Leistung um.

Energieverbrauch und Einsparpotenzial der öffentlichen Beleuchtung
Kohlendioxid- und Quecksilber-Emission
 

© Hellenot
Stadt Luzern – Erste öffentliche Beleuchtung mit Bewegungssensor


Leuchtmittel:

Der Einsatz von warmweißen oder amberfarbenen LEDs wird empfohlen.

Ökobilanz von Leuchtmitteln


Intensität:

Beispiel einer normgerechten Rad- und Fußwegbeleuchtung → Herangezogen wurden die ÖNORM EN 13201, Teil 2 und die ÖNORM 1055.

Rad- und Fußwege sind der generellen Beleuchtungsklasse P zuzuordnen. Bei langsamer Geschwindigkeit (5 bis 40 km/h), normalem Verkehrsaufkommen, keinen parkenden Fahrzeugen am Rand und geringer Leuchtdichte der Umgebung werden die Anforderungen der Beleuchtungsklasse P5 gefordert. Diese entsprechen der minimalen mittleren horizontalen Beleuchtungsstärke von 3 lx (Wartungswert) während des Betriebes bis Mitternacht.

© Christoph Malin
© Christoph Malin

Stromausfall in einer Tiroler Gemeinde macht den Sternenhimmel sichtbar.

Gebäude und Objekte

Angestrahlte Gebäude sind vielfach im Zentrum von Städten anzutreffen, wo sie einen großen Beitrag zur Lichtglocke über der Stadt leisten. Aber auch in ländlicher Umgebung werden häufig historische Gebäude, wie Burgen und Kirchen, oder industrielle Bauten, wie Liftstationen und Kraftwerke, beleuchtet. Diese Anlagen beeinträchtigen die natürliche Nachtlandschaft sowie Lebewesen auf weite Distanz.

© Christoph Malin
© Stefanie Suchy

Verantwortungsvoll beleuchten

Gewusst wo:

Gemäß ÖNORM O 1052 ist in gesetzlich festgelegte Gebiete zum Schutz der Natur keine Sport- und Freizeitstättenbeleuchtung zulässig. Für die Installation von Beleuchtungsanlagen im Freiland ist in Tirol eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich.

Die Beleuchtungen an exponierten Standorten und hohen Bauwerken soll verhindert werden, da sie ziehenden Vögeln und Fledermäusen zum Verhängnis werden kann. Zugvögel sind von Mitte Februar bis Mitte Mai und von August bis Mitte November unterwegs. Fledermäuse kommen im Herbst (September) und ziehen im Frühjahr (März, April) in die Sommerquartiere.

Gebäude mit Fledermausquartieren – zumindest die Ausflugsöffnungen – sollen in der Zeit der Jungenaufzucht von Mai bis August nicht beleuchtet werden. Fledermäuse sind geschützte Tierarten und dürfen durch Kunstlicht nicht gestört und beeinträchtigt werden (TNSchG 2005 und TNSchVO 2006), dies gilt auch innerhalb der Ortschaften.

Fledermäuse
Zugvögel
 

Lichtplanung:

Mit einer professionellen Lichtplanung ist darauf zu achten, dass die Lichtstrahlen innerhalb der zu beleuchtenden Fläche bleiben. Das Licht soll daher möglichst nahe an der Fassade geführt werden und bestenfalls von oben nach unten strahlen.

Wenn Gebäude denkmalgeschützt sind, darf möglicherweise die Fassade nicht verändert, d.h. keine Beleuchtung an der Fassade montiert werden. Dann können Projektor- oder Maskentechnik (oder eventuell sehr gebündelte Strahler) Anwendung finden. Beleuchtung mit Projektortechnik ermöglicht eine Anstrahlung, bei der weniger als ca. ein Prozent des Lichts an der Fassade vorbeistrahlt. Maskentechnik ermöglicht eine Anstrahlung, bei der ca. zwei Prozent des Lichts „verloren“ gehen.

Die Beleuchtung von reflektierenden Flächen, wie hellen Wänden, metallischen Oberflächen oder Glas sollte vermieden werden.

Störung durch Gebäudeanstrahlung

© Illustration: Vandasye 2017
© Illustration: Vandasye 2017
© Christoph Malin
Eine dezente Beleuchtung von Innen lässt nicht nur prachtvolle Bleiglasfenster zur Geltung kommen, sondern vermindert Lichtverschmutzung maßgeblich!
© Christoph Malin
Für den Flugverkehr erforderliche Warnleuchten im Blitzlichtmodus mit jeweils drei Sekunden Unterbrechung wirken auf Zugvögel weniger anziehend als rotierendes Licht, Blinklicht oder Dauerbeleuchtung.


Nachtabschaltung:

Im Freiland und ländlichem Siedlungsgebiet soll die Nachtabschaltung gemäß ÖNORM O 1052 um 22:00 Uhr erfolgen. Im urbanen Bereich wäre eine Abschaltung spätestens um 24:00 Uhr wünschenswert.

Verordnung in Frankreich
Gesetz in Südtirol
 

© Thomas Sansone
© Thomas Sansone

Ist unser Blick nicht mehr im Lichtkegel gefangen und haben sich die Augen an die Dunkelheit angepasst, so ist der Anblick von Silhouetten historischer Bauten, die umgebende Nachtlandschaft sowie der Sternenhimmel im Hintergrund beeindruckend.


Leuchtmittel:

Der Einsatz von warmweißen oder amberfarbenen LEDs wird empfohlen.
 

Intensität:

In dunklen Gebieten reicht eine geringe Leuchtdichte auf der Fassade bzw. ein geringer Hell-Dunkel-Kontrast um die Aufmerksamkeit auf das Objekt zu lenken. Eine durchschnittliche Fassadenbeleuchtung mit weniger als 1 cd/m2 Leuchtdichte ist nach dem „Life at Night Projekt“ (siehe unten) empfehlenswert. In Gebieten mit geringer Umgebungshelligkeit ist sogar eine durchschnittliche Leuchtdichte von 0,2 cd/m2 ausreichend.

Das Ziel des Life+ Projekts ist die Optimierung der Beleuchtung von historischen Gebäuden im Hinblick auf Energieeffizienz und Umweltfreundlichkeit.

Nature-friendlier lighting of objects of cultural heritage (churches) Recommendations, LIFE+ Life at Night project, in cooperation with the Slovenian National Commission for UNESCO
 

Sport- und Freizeitstätten

Freizeitaktivitäten und Trainings verlagern sich vermehrt in die Nachtstunden. Durch die dafür verwendete Beleuchtung nehmen Lichtimmissionen im Siedlungsgebiet als auch in der freien Landschaft zu. Dies kann störende Auswirkungen auf Anrainer haben, die Verkehrssicherheit gefährden oder Probleme aufgrund der Ausleuchtung der Umwelt mit sich bringen.

© Stefanie Suchy

Verantwortungsvoll beleuchten

Gewusst wo:

Gemäß ÖNORM O 1052 ist in gesetzlich festgelegte Gebiete zum Schutz der Natur keine Sport- und Freizeitstättenbeleuchtung zulässig. Für die Installation von Beleuchtungsanlagen im Freiland ist in Tirol eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich.
 

Lichtplanung:

Durch eine professionelle Planung soll gezielt nur die Nutzfläche beleuchtet werden.

© Illustration: Vandasye 2017
© Illustration: Vandasye 2017


Im Posititonspapier „Beleuchtung von Schipisten“ gibt die Tiroler Umweltanwaltschaft Vorschläge für den sorgsamen Einsatz von Kunstlicht.

Positionspapier zur Beleuchtung von Schipisten
Österreichische Regelwerke für die Beleuchtung von Sportstätten
Störung durch Sport- und Freizeitstättenbeleuchtung
 

Nachtabschaltung:

Im Freiland und ländlichen Siedlungsgebiet soll die Nachtabschaltung gemäß ÖNORM O 1052 um 22:00 Uhr erfolgen. Im urbanen Bereich wäre eine Abschaltung im Sinne des Nachbarschaftsschutzes spätestens um 22:00 Uhr wünschenswert.

Insbesondere auch bei der Beleuchtung von Seilbahnstationen und Aufstiegshilfen ist die Kopplung an Betriebszeiten und die Nachtabschaltung um 22:00 Uhr zu berücksichtigen.

© Christoph Malin


Leuchtmittel:

Der Einsatz von warmweißen oder amberfarbenen LEDs wird empfohlen.

Metallhalogendampflampen werden aus ökonomischen Gründen auf Sportstätten mit hohen Beleuchtungsstärken, wie beispielsweise Fußballplätzen, gerne eingesetzt. Da diese Leuchtmittel im kurzwelligen sowie Ultraviolett-Bereich nicht unerhebliche Strahlungsanteile aufweisen und diese gesundheits- und umweltrelevant sind, werden sie kritisch gesehen.

Kommen trotz alledem Metallhalogendampflampen zum Einsatz, so sind Blenden, die das Streulicht mindern sowie geeignete Filter einzusetzen. Denn gemäß ÖNORM O 1052 ist die Strahlungsdichte für Wellenlängen kleiner als 440 nm auf maximal 15 Prozent der gesamten Strahlungsdichte der Lichtquelle zu beschränken.

UV-Filter für Metallhalogendampflampen nach ÖNORM 1052 – Recherche und Gegenüberstellung


Intensität:

Die Beleuchtung soll dem Bedarf angepasst werden. Für das Training ist eine geringere Beleuchtungsstärke erforderlich als für den Wettkampf.

Mittlere horizontale Beleuchtungsstärke auf Schipisten:
Publikumsschilauf → ÖNORM EN 12193 20 lx; ÖISS Beleuchtungsguide 30 lx
Wettkampf → ÖNORM EN 12193 100 lx; ÖISS Beleuchtungsguide 300 lx

Mittlere horizontale Beleuchtungsstärke auf Fußballplätzen:
Training (lokal) → ÖNORM EN 12193 75 lx; ÖISS Beleuchtungsguide 80 lx
Wettkampf (regional) → ÖNORM EN 12193 200 lx; ÖISS Beleuchtungsguide 120-150 lx

Baustellen, Gewerbe- und Industrieanlagen

Verantwortungsvoll beleuchten


Nachtabschaltung:

Außerhalb der Arbeits- und Betriebszeit soll das Gelände nicht beleuchtet und außen angebrachte Werbe- und Effektbeleuchtung abgeschaltet werden.

Große von Innen beleuchtete Fensterflächen sollen in Anlehnung an die ÖNORM O 1052 durch Jalousien abgedunkelt werden.

Verordnung in Frankreich
Gesetz in Südtirol
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Leuchtmittel:

Der Einsatz von warmweißen oder amberfarbenen LEDs wird empfohlen.
 

Intensität:

Wichtig ist die bedarfsgerechte, den Sehanforderungen angepasste, Beleuchtungsstärke.

© Jeannine Grasnick

Lichtwerbung

Licht macht aufmerksam und eignet sich daher besonders für den Einsatz in der Werbeindustrie. Um Aufmerksamkeit zu erregen, werden Werbeanlagen immer größer und greller. Vermehrt werden auch bewegte Bilder eingesetzt.

Zur Lichtglocke im urbanen Bereich trägt vor allem intensive Geschäfts- bzw. Auslagenbeleuchtung bei. Im Zuge des Projekts „Licht über Wien“ (siehe unten) fand man heraus, dass zwei Drittel der Lichtglocke über Wien auf nichtöffentliche Lichtquellen zurückzuführen sind. In den Stichproben waren dies vor allem Geschäftsbeleuchtungen.

"Licht über Wien" Projekt - Kuffner Sternwarte und Institut für Astronomie der Universität Wien im Auftrag der Wiener Umweltanwaltschaft

© Stefanie Suchy
© Sebastian Stoll

Verantwortungsvoll beleuchten

Gewusst wo:

Gemäß ÖNORM O 1052 ist in gesetzlich festgelegten Gebiete zum Schutz der Natur keine Lichtwerbung zulässig. Auch im Freiland sollen leuchtende oder beleuchtete Werbeanlagen nicht eingesetzt werden, in Tirol ist eine naturschutzrechtliche Genehmigung erforderlich.
 

Lichtplanung:

Prinzipiell sollte darauf geachtet werden, die Fläche möglichst klein zu halten und helle Schrift auf dunklem Hintergrund zu verwenden. Auch eine reduzierte Höhe der Lichtwerbung erscheint aufgrund der Fernwirkung erforderlich.

Bei der Anstrahlung von Werbetafeln, soll von oben nach unten beleuchtet werden und die Lichtstrahlen innerhalb der Werbefläche bleiben.

© Illustration: Vandasye 2017
© Illustration: Vandasye 2017

Trotz Einhaltung der Grenzwerte bzw. Rechtsvorschriften ist immer mit einer gewissen Ablenkung und Blendung der Verkehrsteilnehmer durch Lichtwerbung zu rechnen.

Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen und Straßenverkehrsordnung
Störung durch Lichtwerbung
 

Nachtabschaltung:

Die Beleuchtung von Geschäftsauslagen und Betriebslogos ist mit der Geschäftsöffnungszeit zu koppeln oder um 22:00 Uhr auszuschalten.

Verordnung in Frankreich
Gesetz in Südtirol
 

Leuchtmittel:

Der Einsatz von warmweißen oder amberfarbenen LEDs wird empfohlen.
 

Intensität:

Screens bzw. selbstleuchtende Betriebslogos mit geringer Leuchtdichte sind zu verwenden. Auch die Leuchtdichte auf angestrahlten Werbeflächen soll möglichst gering gehalten werden. In der ÖNORM O 1052 wird für den ländlichen Siedlungsbereich eine maximale Leuchtdichte von 250 cd/m2 angegeben.

© Sophie Höllering

Effektbeleuchtung

Lichtarchitektur ist eine eigene Disziplin, sie soll besonders im urbanen Bereich Lichträume schaffen, in welchen sich Menschen wohl fühlen und gerne bewegen. Nach dem Motto „die Dunkelheit macht Licht erst erfahrbar“ kann gut dosiert eingesetztes Kunstlicht auch einen positiven Beitrag zur Ästhetik und Atmosphäre in einer Stadt leisten.

Doch schnell kann der übertriebene Einsatz von Kunstlicht den gegenteiligen Effekt erzeugen und Rastlosigkeit fördern. Fließend ist die Abgrenzung zu Lichtwerbung, denn selbstverständlich soll durch Effektbeleuchtung Aufmerksamkeit erregt werden.

© Rainer Eisendle
© Stefanie Suchy

Verantwortungsvoll beleuchten

Gewusst wo:

Gemäß ÖNORM O 1052 ist in gesetzlich festgelegten Gebieten zum Schutz der Natur keine Effektbeleuchtung zulässig. Auch im Freiland und ländlichen Siedlungsgebiet sowie urbanen Raum soll übertriebene Effektbeleuchtung (wie beispielsweise Lichtshows) nicht bzw. höchstens über eine kurze und begrenzte Zeitdauer eingesetzt werden.
 

Lichtplanung:

Ein differenzierter Umgang sowie eine Planung mit Wissen und Erfahrung sind notwendig um mit Licht eine nach ästhetischen Gesichtspunkten möglichst optimale Wirkung zu erzielen.

© Illustration: Vandasye 2017
© Illustration: Vandasye 2017

Die ÖNORM O 1052 schlägt die Vermeidung von direkt nach oben abstrahlendem Kunstlicht vor. Skybeamer, Bodeneinbaustrahler und Leuchtdekoration führen zu Lichtverschmutzung in großem Maße und sollen vermieden werden.

© Stefanie Suchy
Bodeneinbaustrahler
© Götz Nordmeyer
Skybeamer

Das Posititonspapier „Skybeamer“ der Tiroler Umweltanwaltschaft bietet konkrete Informationen zu den Projektionsscheinwerfern.

Positionspapier Skybeamer
Vogelfalle Skybeamer

 

Richtlinien und Vorschriften für das Straßenwesen und Straßenverkehrsordnung
Störung durch Effektbeleuchtung
Energie- und kostenintensive Weihnachtsbeleuchtung

Privathaus und Garten

Verantwortungsvoll beleuchten

Gewusst wo:

Naturnahe Privatgärten sind Rückzugsräume von vielen Tierarten im Siedlungsraum. Um tagaktive Arten in ihrer Ruhephase nicht zu stören, aber auch um den Garten als Lebens- und Aktionsraum nachtaktiver Arten zu erhalten, soll auf Kunstlicht bzw. Lichtdekoration verzichtet werden.

© Stefanie Suchy


Nachtabschaltung:

Die gezielte Eingangsbeleuchtung soll mit gut eingestellten Bewegungsmeldern gekoppelt werden.
 

Leuchtmittel:

Der Einsatz von Leuchtmittel mit geringer Leistung und warmer Farbtemperatur wird empfohlen. Es bieten sich warmweiße oder amberfarbene LEDs an, diese sind energiesparend und schützen nachtaktive Insekten. Anders betrachtet, locken LEDs mitunter auch weniger „lästige“ Insekten an.
 

Lichtplanung:

Beleuchtung im Garten, auf der Terrasse oder vor der Haustüre soll nur dann zum Einsatz kommen, wenn sie wirklich benötigt wird. Gezielt soll nur die zu beleuchtende Fläche erhellt werden.

Auch im Sinne des Nachbarschaftsschutzes soll auf Fassaden- und Effektbeleuchtung sowie Lichtdekoration grundsätzlich verzichtet werden.

Ausschließliche Außenbeleuchtung hat keine abschreckende Wirkung auf Einbrecher
Energie- und kostenintensive Weihnachtsbeleuchtung
Lassen wir die Nacht im Garten, Wiener Umweltanwaltschaft und Umweltberatung​​​​​

© Illustration: Vandasye 2017
© Illustration: Vandasye 2017